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Bei McDonald’s gibt es viele Produkte mit Fleisch – dafür sind wir bekannt und beliebt. Und bei unseren tierischen Zutaten nehmen wir unsere Produktverantwortung genau so ernst wie bei allen anderen von uns eingesetzten Rohwaren. Das heißt konkret: Ohne artgerechte Tierhaltung können wir uns keine hochwertige Qualität vorstellen. Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Tierwohl ist daher Pflicht für alle unsere Lieferanten. Darüber hinaus arbeiten wir auf verschiedenen Ebenen daran, bestehende Standards in der Tierhaltung auszubauen und kontinuierlich zu verbessern.

WAS DAS GESETZ SAGT

Verpflichtend für alle privaten und nicht-privaten Tierhalter in Deutschland ist das Tierschutzgesetzt mit seiner zentralen Forderung: "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."

Jeder Lieferant in unserer Lieferkette muss sich uneingeschränkt an die Vorgaben des Tierschutzgesetzes halten. Darüber hinaus gelten die Richtlinien und Verordnungen der Europäischen Union zum Tierschutz. 1998 wurde „Tierwohl“ europaweit definiert als Abwesenheit von Hunger, Durst, Unbehagen, Schmerz, Verletzungen, Krankheit, Angst und Qual sowie als die Möglichkeit, arttypisches Verhalten auszuleben. Das bedeutet unter anderem auch, dass alle Tiere vor dem Schlachten betäubt werden müssen.

Über die Gesetzgebung hinaus definiert McDonald’s zusammen mit OSI Food Solutions, unserem Exklusivlieferanten für Fleisch, eigene Standards, unter anderem zum tiergerechten Schlachten, an die sich die Lieferanten halten müssen. In einem eigenen Tierschutzhandbuch haben wir sämtliche Anforderungen an die einzelnen Prozessschritte detailliert beschrieben und geregelt. Alle Mitarbeiter, die vom Transport bis zur Schlachtung eingebunden sind, werden auf dieser Grundlage geschult und verfügen über die nötige Sachkunde.. Die Einhaltung der Anforderungen wird mittels regelmäßiger Kontrollen überprüft.

Wir wollen das Tierwohl auch durch unser gutes Beispiel fördern: So wird für McDonald’s in Deutschland seit 2011  bei OSI kein Fleisch von kastrierten Schweinen mehr verarbeitet. Damit wenden wir uns schon jetzt gegen die betäubungslose Kastration von bis zu sieben Tagen alten Ferkeln. Erst 2019 soll diese Praxis gesetzlich verboten werden.

BEST BEEF

Gemeinsam mit Partnern aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Wissenschaft haben wir 2010 das Bonusprogramm BEST Beef entwickelt. Dieses Programm belohnt gute landwirtschaftlichen Praktiken in den drei Bereichen Haltung, Fütterung und Tiermanagement, die allesamt der Verbesserung des Tierwohls und der Tiergesundheit von Rindern dienen. Es sieht die Laufstallhaltung oder Weidehaltung von 90 Tagen bei Anbindehaltung, die Fütterung mit einem festgelegten Anteil von Grundfutter und Rohfasern sowie eine Nutzungsdauer der Tiere von mindestens 40 Monaten vor. Darüber hinaus umfasst es eigene Hygienestandards. 2016 waren 1.880 landwirtschaftliche Betriebe in das Programm BEST Beef eingebunden. Und für insgesamt 28.000 Kühe wurde ein BEST-Beef-Zuschlag gezahlt.  Seit der Einführung sehen wir jährlich steigende Zahlen als auch eine positive Resonanz seitens der Lieferkette. Unser Ziel ist es, das Programm schrittweise weiter auszubauen.

Weitere Informationen zur BEST-Beef-Initiative findet ihr online unter www.best-programm.de/best-beef

 

 

Im Zuge einer aktuellen Recherche von Report München (ARD) und Süddeutscher Zeitung sind wir mit den Anschuldigungen gegen den Schlachthof in Düren konfrontiert worden. Dieser Betrieb belieferte über einen Zerlegebetrieb unter anderem auch OSI Food Solutions Fleisch, unseren exklusiven Fleischlieferanten.

Wir haben die Lieferbeziehungen zu dem Schlachthof in Düren mit sofortiger Wirkung einstellen lassen.

Wenn derartige Vorwürfe im Raum stehen, gehört eine temporäre Auslistung zum Standardprozess.

McDonald’s hat freiwillig, über die gesetzlichen Anforderungen hinaus, ein internes Auditsystem eingeführt, denn die Einhaltung der geltenden Tierschutzstandards ist für uns nicht verhandelbar. Ein Betrieb, der unsere Standards dauerhaft und/oder gravierend unterläuft, kann und wird als Partner in der Lieferkette von McDonald’s Deutschland nicht geduldet. Auch wenn der Betrieb aktuell nicht mehr an McDonald’s Deutschland liefert, ist uns eine vollumfassende Klärung der Vorwürfe sehr wichtig. Sollten sich die erhobenen Vorwürfe gegen den Schlachthof bewahrheiten, fordern wir ein schnelles und konsequentes Einschreiten auch der staatlichen Behörden.

BEST CHICKEN

Parallel zur BEST Beef Initiative arbeitet McDonald’s seit 2013 gemeinsam mit ausgewählten landwirtschaftlichen Betrieben unter wissenschaftlicher Begleitung an einem Programm zur Verbesserung der Haltungsbedingungen in der Hähnchenaufzucht. Unter dem Namen BEST Chicken erarbeiten wir detaillierte Aufzuchtrichtlinien für die Hähnchenhaltung. Unter anderem fördern wir die Bereitstellung von Beschäftigungsmöglichkeiten für die Tiere. Durch den Einsatz von Strohballen, verschiedenen Pickobjekten und höhenverstellbaren Sitzstangen und/oder Plattformen erzielen wir eine nachweisbare Verbesserung des Tierwohls.

Diese Maßnahmen wollen wir 2020 auch flächendeckend umsetzen. Außerdem testen wir, ob die Möglichkeit zum „Staubbaden auf Plattformen“ für eine verbesserte Fußballengesundheit sorgt. Die für uns aufgezogenen Hühner leben im Stall auf Einstreu. Dabei liegt die Besatzdichte mit 38 kg/m² unter der nach Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung 2001 gestatteten Dichte von 39 kg/m². Auch bei der Fütterung verfolgen wir eigene Standards: So kommt in unseren Produkten ausschließlich Fleisch von Hähnchen zum Einsatz, die mit gentechnisch unverändertem Soja gefüttert wurden.

BESUCH AUF DEM GEFLÜGELHOF

  • Du willst einen Einblick in die Aufzucht unserer Hähnchen? Wir haben für dich einen Geflügelhof besucht, auf dem Hähnchen für McDonald’s aufgezogen werden.

ANTIBIOTIKA: SO WENIG WIE MÖGLICH, SO VIEL WIE NÖTIG

Ziel von McDonald’s Deutschland ist ein weitgehender Verzicht auf Antibiotika in der Tierhaltung. Wir begrüßen daher auch die Antibiotikaresistenzstrategie der Bundesregierung. Schon jetzt erhält kein für uns geschlachtetes Tier grundlos Antibiotika. Außerdem erfassen wir bei Hähnchen den prozentualen Anteil der Herden, die ohne Antibiotikagabe zur Schlachtung kommen. Ziel ist es, kontinuierlich den Anteil an Herden steigern, die nicht mit Antibiotika behandelt werden. Maßnahmen wie Impfungen, ein gutes Farmmanagement und optimal ausgewogenes Futter helfen, die Tiere gesund zu erhalten. Generell gilt: Wenn landwirtschaftliche Nutztiere aufgrund einer Erkrankung mit Tierarzneimitteln behandelt werden müssen, sind vor der weiteren Verarbeitung genau festgelegte Wartezeiten einzuhalten. Antibiotika dürfen nur durch einen approbierten Tierarzt abgegeben und eingesetzt werden. Seit 2001 führt McDonald’s ein Monitoring des Antibiotikaeinsatzes in seiner Lieferkette für Hähnchenfleisch durch. Über die Jahre hinweg konnten wir die eingesetzten Antibiotikamengen in der Geflügelhaltung deutlich senken.  Außerdem werden wir in Zukunft kein Fleisch von Hähnchen anbieten, denen ein sogenanntes Reserve-Antibiotikum verabreicht worden ist. Bei diesen handelt es sich um Antibiotikagruppen, die besondere Bedeutung für den Menschen haben.

 

UNSER ESSEN.

EURE FRAGEN.

Ihr habt Fragen zu unserem Essen? Wir antworten euch ehrlich, direkt und persönlich.

frag.mcdonalds.de