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Im Zuge einer aktuellen Recherche von Report München (ARD) und Süddeutscher Zeitung sind wir mit den Anschuldigungen gegen den Schlachthof in Düren konfrontiert worden. Dieser Betrieb belieferte über einen Zerlegebetrieb unter anderem auch OSI Food Solutions Fleisch, unseren exklusiven Fleischlieferanten.

Wir haben die Lieferbeziehungen zu dem Schlachthof in Düren mit sofortiger Wirkung einstellen lassen.

Wenn derartige Vorwürfe im Raum stehen, gehört eine temporäre Auslistung zum Standardprozess.

McDonald’s hat freiwillig, über die gesetzlichen Anforderungen hinaus, ein internes Auditsystem eingeführt, denn die Einhaltung der geltenden Tierschutzstandards ist für uns nicht verhandelbar. Ein Betrieb, der unsere Standards dauerhaft und/oder gravierend unterläuft, kann und wird als Partner in der Lieferkette von McDonald’s Deutschland nicht geduldet. Auch wenn der Betrieb aktuell nicht mehr an McDonald’s Deutschland liefert, ist uns eine vollumfassende Klärung der Vorwürfe sehr wichtig. Sollten sich die erhobenen Vorwürfe gegen den Schlachthof bewahrheiten, fordern wir ein schnelles und konsequentes Einschreiten auch der staatlichen Behörden.

Wer Lieferant von McDonald’s werden will, muss genau festlegte Kriterien erfüllen: Dazu zählen die Teilnahme am „Supplier Workplace Accountability“ (SWA)-Programm und die Anerkennung und Einhaltung des „Supplier Code of Conduct“. Diese beiden Programme gelten weltweit für alle Lieferanten – von Lebensmitteln ebenso wie von Non-Food-Artikeln wie Verpackungen oder Spielzeug.

Supplier Code of Conduct

Der Supplier Code of Conduct ist ein Verhaltenskodex für unsere Lieferanten. Der Kodex enthält dabei unter anderem Regelungen zum Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, zu den Arbeitszeiten, zur Bezahlung und zum Verbot von Diskriminierung. Im Supplier Code of Conduct ist auch klar festgelegt, wie die Einhaltung bestimmter Grundsätze und gesetzlicher Regelungen kontrolliert wird. So müssen unsere Lieferanten einem ihrer Mitarbeiter die Verantwortung übertragen, die Einhaltung der McDonald’s Standards kontinuierlich zu überprüfen. Dies gilt für den Lieferanten und seine jeweiligen Vorlieferanten. Denn unsere direkten Lieferanten sind durch den Kodex und das SWA-Programm verpflichtet, auch bei ihren Lieferpartnern auf die Einhaltung unserer Grundsätze zu achten.

Die Einhaltung des Supplier Code of Conduct muss regelmäßig gegenüber McDonald’s bestätigt werden. Wir behalten uns dabei das Recht auf unangekündigte Kontrollen vor. Bei schweren Verstößen gegen unseren Verhaltenskodex kann die Geschäftsbeziehung zwischen McDonald’s und dem jeweiligen Lieferanten sofort beendet werden.

AUFZUCHT UND ANBAU

Die Sicherheit und Qualität unserer Lebensmittel stehen für uns an erster Stelle. Denn jeder Gast erwartet von uns zu Recht sichere und qualitativ einwandfreie Produkte. An jedem Tag und in jedem Restaurant. Darum setzen wir auf kontrollierte Qualität – und dies bereits ganz vom Beginn unserer Lieferkette an. Auf dem Feld oder im Stall.  

Kontrollierte Qualität bedeutet hier auch Kontrolle seitens der gesetzlichen Fachaufsicht wie z.B. durch die Veterinärämter.

Das McDonald’s Agricultural Assurance Programm

Eine nachhaltige Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung sind darum zwei wesentliche Herausforderungen, denen wir im Rahmen unserer Lieferkette gerecht werden wollen. Zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen sind unsere Lieferanten zudem zur Einhaltung der McDonald’s Anforderungen für Qualitätssicherung („Quality Assurance Requirements”) verpflichtet. Die Kontrollen zur Einhaltung unserer Standards erfolgen regelmäßig in angekündigten oder unangekündigten Audits durch McDonald’s Mitarbeiter oder akkreditierte Zertifizierungsgesellschaften, sowie durch die jährlichen Lieferantenbewertungen.

Tierhaltung

Für uns gehören dabei Tierhaltung und Fleischqualität untrennbar zusammen. Aus diesem Grund muss sich jeder Lieferant in unserer Lieferkette uneingeschränkt an die Vorgaben des Tierschutzgesetzes halten – sofern unsere eigenen Standards nicht über dessen Vorgaben hinausgehen. Mehr über unser Engagement im Bereich Tierwohl erfährst du übrigens hier.

RÜCKVERFOLGBARKEIT

Die Qualität eines Lebensmittels lässt sich nur wirklich kontrollieren und garantieren, wenn man auch dessen Herkunft kennt. Darum stellen wir eine schnellstmögliche Rückverfolgbarkeit unserer einzelnen Zutaten und Rohwaren sicher – bis hinein in die Vorstufen der Lieferkette. Dies wird von uns auch immer wieder getestet: Innerhalb weniger Stunden können wir jedes Produkt beziehungsweise seine Bestandteile bis zum konkreten Ursprung lückenlos nachverfolgen.

VERARBEITUNG

Für die Verarbeitung der Rohwaren bei unseren Lieferanten gelten die Standards des McDonald’s „Supplier Quality Management System“ (SQMS). Mit diesem Standard stellen wir die Qualität und Sicherheit der Lebensmittel sicher, die bei unseren direkten Lieferanten produziert werden. SMQS baut auf gängigen Standards auf und beinhaltet darüber hinaus McDonald’s-spezifische Anforderungen.

Alle Lieferanten für Standardprodukte sind nach SQMS auditiert. Lieferanten für Aktionsprodukte müssen entweder nach IFS (International Food Standard) und/oder BRC (British Retail Consortium) oder nach den „10 Core Requirements“, einem Auszug aus SQMS, auditiert sein. In Einzelfällen akzeptieren wir auch Eigenstandards eines Lieferanten, wenn diese unseren Anforderungen entsprechen.

SMQS AUDITS 2016

  • Insgesamt 106, davon:
  • 72 Full SMQS Audits
  • 34 „10 Core Requirements“

Möchtest du die Produktion unserer Pommes oder unserer berühmten Burger-Buns näher kennenlernen? In unseren Lieferantenporträts über unsere Partner Agrarfrost und Lieken erfährst du hierzu mehr.  

SCHLACHTUNG

Ein besonderer Fokus unserer Kontrollen liegt im Bereich Schlachtung: So gelten neben den gesetzlichen Bestimmungen für unsere Lieferanten, deren Vorlieferanten und Produzenten zusätzliche Spezifikationen zum tiergerechten Schlachten. Diese haben wir gemeinsam mit unserem Exklusivlieferant OSI Food Solutions entwickelt und in einem Tierschutzhandbuch festgehalten. In diesem sind alle Anforderungen an die einzelnen Prozessschritte genau geregelt. Die Einhaltung der Anforderungen wird mittels jährlicher Kontrollen überprüft.

So fordert OSI Food Solutions im Auftrag von McDonald’s beispielsweise monatlich von den Lieferanten Tierschutz-Selbstaudits ein. Diese Ergebnisse werden von OSI ausgewertet und ggf. Korrekturmaßnahmen eingefordert. Außerdem führt OSI auch eigene Audits durch. Darüber hinaus gibt es auch Kontrollen durch unabhängige Auditoren von Zertifizierungsgesellschaften.

Bei sämtlichen Kontrollen gilt: Beim Nichtbestehen des Tierschutz-Audits werden von uns sofort Maßnahmen eingeleitet – diese können bis zur vorübergehenden Aussetzung oder sogar völligen Auflösung der Lieferbeziehungen führen.

Weitere Informationen über die Verarbeitung des Rindfleischs bei unserem Lieferanten OSI findest du hier und in diesem Film.

ZUBEREITUNG IM RESTAURANT

Den Abschluss unserer Qualitätskontrolle vom Feld bis aufs Tablett bildet QSS. Denn für die vielen Arbeitsschritte in den Restaurants haben wir entsprechende Verfahrensweisen zu Qualität, Service und Sauberkeit (QSS) festgelegt. Diese müssen in jedem unserer Restaurants eingehalten werden. Die QSS-Standards beschreiben umfangreiche Kontrollpunkte für die Lebensmittelsicherheit im Restaurant. Diese reichen von der Lebensmittelannahme und -lagerung über die Hygiene bei der Zubereitung bis hin zu den spezifisch festgelegten Haltezeiten für alle Produkte.

So überprüfen unsere Field & Operations Consultants im Rahmen des „Restaurant Operations Improvement Process“ – kurz ROIP – regelmäßig die Einhaltung der QSS-Standards. In einem Zeitraum von einem Jahr wird dabei jedes Restaurant mindestens sechsmal kontrolliert – und dies angekündigt und unangekündigt. Darüber hinaus beurteilen die „Across the Counter Quality Consultants“ (ATCQ-Consultants) regelmäßig die Qualität unserer Kernprodukte im Restaurant. Sie bewerten die Qualität von Brötchen, Fleisch, Pommes Frites und Salat – vom Rohprodukt im Lager bis hin zum fertig zubereiteten Endprodukt. Im Rahmen der betrieblichen Eigenkontrolle werden alle unsere Restaurants zudem viermal jährlich von externen Labors kontrolliert. Proben von Milchshakes und McSundaes werden bei jeder Kontrolle genommen. Wir arbeiten hierbei mit drei anerkannten akkreditierten Laboren zusammen. Zusätzlich zu unseren eigenen Kontrollen führen die lokalen Behörden regelmäßig Kontrollbesuche in unseren Restaurants durch.

Restaurantkontrollen 2016
  • 845 ATCQ-Kontrollen
  • 41.051 Proben durch akkreditierte Labors untersucht
  • 274 unangekündigte Food Safety Audits
  • 170 Behördenbesuche in den von McDonald’s selbst betriebenen Restaurants

UNSER ESSEN.

EURE FRAGEN.

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frag.mcdonalds.de